fdb – Forschungsdatenbank der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Projekt

Prof. Melanie Sehgal: Vortrags- und Workshopserie: Spekulatives Denken in Literatur und Philosophie

Projektleitung Prof. Melanie Sehgal
Time span 03/2013
Fakultät Kulturwissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl Literaturwissenschaft, Wissens- und Mediengeschichte (Juniorprofessur)
Projekt Experimental Speculations/Speculative Experimentations: eine Serie von Masterclasses des Masterstudiengangs Literaturwissenschaft: Ästhetik – Literatur – Philosophie

Zusammenfassung

Die Workshopserie nimmt ihren Ausgang von dem gegenwärtigen Interesse an einem spekulativen Denken. Sie zielt auf eine Perspektivierung des Spekulationsbegriffs über eine Bestimmung seines Verhältnisses zur Literatur. Was meint spekulatives Denken bzw. Spekulation überhaupt? Spekulation ist, so unsere Vermutung, weniger durch bestimmte Objekte oder Inhalte des Denkens zu definieren, sondern als ein Verfahren zu bestimmen. Wie sehen spekulative Verfahren in der Philosophie und im literarischen Schreiben aus? Die Versuchsanordnung der Workshops ist eine doppelte: Einerseits, so die Hypothese, lassen sich durch den Spekulationsbegriff sowohl die Konvergenzen als auch Divergenzen von Literatur und Philosophie neu bestimmen. Andererseits, so denken wir, lässt sich der Spekulationsbegriff selbst ausgehend von den poietischen Verfahren der Literatur präzisieren.

Kooperation

Internationales Projekt Nein
Kooperationspartner FU Berlin (SFB Ästhetische Erfahrung, Dr. Armen Avanessian) und Haus der Kulturen der Welt (HKW), Berlin