fdb – Forschungsdatenbank der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Forschungsprojekt

Frank Grelka: Die doppelte Verlagerung. Provenienzforschung zur NS-Raubkunst in russischen Staatsarchiven

Projektleitung Frank Grelka
Time span 12/2018 - 11/2019
Fakultät Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien
Forschungsprojekt „Kultur als Beute des Zweiten Weltkrieges: Ein Spezialinventar ukrainischer, russischer und deutscher Archivquellen zur Praxis der Verlagerung von deutschen Kunst- und Kulturgütern, 1944-1948“

Zusammenfassung

‚Doppelte Verlagerung‘ meint die Konfiskation und Verlagerung von Kunstobjekten, die ursprünglich für das geplante ‚Führermuseum‘ in Linz von NS-Behörden (u.a. im Zuge der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden) aus Privatbesitz geraubt worden waren aus der Sowjetischen Besetzten Zone in die UdSSR. Mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg erforscht das ZIP in Kooperation mit Dr. Tat’iana Timofeeva und Prof. Vladimir Sacharov von der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität in russischen Staats- und Museumsarchiven nach Quellen, die der Provenienzforschung weiterführende Hinweise über den heutigen Verbleib „NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter" geben sollen.

Kooperation

Internationales Projekt Ja
Internationales Kooperationsprojekt Lomonossov-Universität Moskau