fdb – Forschungsdatenbank der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Rezension (Zeitschriftenartikel)

Norbert Cyrus: Buchbesprechung von "Europas Grenzen" und "Migration Borders Freedom"

Zusammenfassung

Die kapitalistische Ideologie der marktwirtschaftlich verfassten internationalen Weltordnung beruht auf der widersprüchlichen Anwendung des Prinzips der Freizügigkeit: Während Waren, Kapital und Dienstleistungen möglichst frei zirkulieren sollen, bleibt die Mobilität von Menschen dem Vorbehalt nationalstaatlicher Erlaubnis unterworfen. Folgerichtig werden Staatsgrenzen in der Migrationsforschung vor allem in ihrer Funktion als Instrument der Verhinderung und Kontrolle internationaler Migration thematisiert. Auch die Veröffentlichungen von Bernd Kasparek (Europas Grenzen) und Harald Bauder (Migration Borders Freedom) mit ihren für die interdisziplinäre Grenzforschung einschlägig und vielversprechend klingenden Titeln entsprechen diesem Muster.

Autor Norbert Cyrus
Titel des Aufsatzes Buchbesprechung von "Europas Grenzen" und "Migration Borders Freedom"
Jahr 2018
Zeitschrift Zeitschrift Berliner Debatte - Initial
Ausgabe / Nummer (20) 1
Seiten 164-169

Einordnung in die Universitätsstruktur

Lehrstuhl Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

Bibliographische Angabe

Norbert Cyrus: Buchbesprechung von "Europas Grenzen" und "Migration Borders Freedom". In: Berliner Debatte - Initial (20) 1, 2018, S. 164-169.