fdb – Forschungsdatenbank der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Monographie

Alexandra Tacke: Schnitzlers ›Fräulein Else‹ und die Nackte Wahrheit. Novelle, Verfilmungen und Bearbeitungen

Zusammenfassung

Im Zentrum von Arthur Schnitzler Novelle "Fräulein Else" (1924) steht ein Skandal: Eine junge Frau entkleidet sich öffentlich im Musiksalon eines Hotels. Mit der Nacktszene greift Schnitzler ein Motiv auf, das um die Jahrhundertwende zu einem zentralen Thema avanciert und allseits präsent ist. Enthüllt wird dabei weniger der weibliche Körper als die "Nackte Wahrheit". Schnitzler geht es vor allem um ein Spiel mit der Sprachlosigkeit sowie der schamlosen Enthüllung der (Sprach-)Zeichen. Die zahlreichen Adaptionen und Bearbeitungen in Film, Fernsehen, Hörfunk, Bildender Kunst, Internet und Comic kreisen ebenfalls um diese Darstellungsproblematik, wie die Studie in ausführlichen Einzelanalysen erstmals zeigt.

Autor Alexandra Tacke
Titel Schnitzlers ›Fräulein Else‹ und die Nackte Wahrheit. Novelle, Verfilmungen und Bearbeitungen
Schriftenreihe Literatur – Kultur – Geschlecht
Verlag Böhlau
Auflage 300
Druckort Köln/ Weimar/Wien
Jahr 2016

Einordnung in die Universitätsstruktur

Fakultät Kulturwissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration

Bibliographische Angabe

Alexandra Tacke: Schnitzlers ›Fräulein Else‹ und die Nackte Wahrheit. Novelle, Verfilmungen und Bearbeitungen. (Literatur – Kultur – Geschlecht) 300. Köln/ Weimar/Wien: Böhlau 2016.